Dienstag, 19. April 2011

A french birthday


Hm, wie soll ich das jetzt erklären... Der Geburtstag ist schon einen Monat her und so wirklich französisch war er eigentlich überhaupt nicht. Was ist passiert? Wie im letzten Post schon erwähnt, sind wir sehr beschäftigt. Merkt man vielleicht daran, daß wir schon so lange nichts mehr von uns hören lassen haben. Aber wir werden uns bessern und wieder jeden Dienstag posten! Versprochen.

Aber zurück zum Geburtstag, der war wunderschön, nicht nur weil ich endlich mal im Garten in der Sonne feiern konnte. Da ging ein kleiner Traum in Erfüllung! Geht ja in Deutschland nie, weil es im März noch nicht so richtig gartenwarm ist. Hier aber fing gerade der Herbst an und es waren wunderbare 25 Grad mit wolkenfreiem, tiefblauem Himmel. Herrlich! Ich hatte zum Kaffee geladen, weil wir abends auf der Rennbahn bei Pferderennen und LiveMusik tanzen gehen wollten. Das hört sich jetzt sehr aristokratisch an...und irgendwie ist es das auch.

Pferderennen ist definitiv eine Tradition, die die Australier von den Briten übernommen haben und mit vollem Herzen unterstützen. (Mit vollen Biergläsern übrigens auch.) Auf der Tribüne und überall sonst um die Rennbahn herum sieht man Mädchen und Frauen in besonders hübschen Kleider, hohen Schuhen, mit Handtasche und Hut! Die Männer tragen sogar Krawatte, etwas das der Durchschnitts-Outback-Australier höchstens noch bei einer Hochzeit umbindet. Es gibt Wettbewerbe für den schönsten Hut, das schönste Kleid und das alles in den verschiedensten Kategorien. Ich mags weil alles so bunt und hübsch aussieht und ich ganz sicher einen Faible für Nostalgisches habe. Denn so kommt es mir dort auf der Rennbahn immer vor, als wäre ich dort mit einer Zeitkapsel gelandet.

Eine Zeitkapsel hätte ich gerne auch schon vor 2 Wochen gehabt. Besser gesagt, eine Maschine zum Zeitanhalten. Während ich alles erledigt hätte, wäre der Rest der Welt kurz schockgefroren gewesen, um dann wieder aufgetaut zu werden, wenn ich soweit gewesen wäre!Aber wer wünscht sich das nicht von Zeit zu Zeit?

Und hiermit kommen wir zum französischen Teil der Geschichte: Renee benötigte letztens auch ganz dringend Zeit, aber weil ich ihr die nicht geben konnte, werde ich Renee morgen wenigstens französische Musik vorbei bringen. Die wünscht sie sich nämlich schon lange.

So, das waren meine 2 großen Highlights in den letzten 4 Wochen. Ein sommerlicher Geburtstag mit Tanz und das Mixen und Gestalten einer CD samt Umschlag mit der Vorfreude auf die Übergabe.

Mit blumigen Grüßen,

Andrea

Dienstag, 22. März 2011

Stille Freude


Birthe und ich sind im Moment unheimlich busy. Denn: es wird Frühling in Deutschland und wir haben uns für dieses Jahr vorgenommen unsere Displays in den "richtigen" Läden zu verfeinern. Also wird mal wieder gebrainstormt, gelayoutet, verworfen und hoffentlich ganz bald für gut befunden! Birthe wie immer aus Köln, Andrea as usual from Roma. Gott sei Dank gibt es Skype! Was würden wir nur ohne machen?
Und weil wir neben unserem geliebten gemeinsamen "Blumensprache"-Projekt noch jede Menge individuelle Projekte auf dem Tisch haben, mußte ich mir heute einfach selber eine Freude machen und Blumen kaufen. Hier in Roma gibt es nur ganz selten frische Schnittblumen, deshalb ist es etwas Besonderes und eine stille, innere Freude erfasst mich, wenn ich vom Rechner aufblicke und die rosa Blüten neben mir sehe.

Dienstag, 8. März 2011

Das Mädchen mit dem grauen Faltenrock.


Weiß nicht, ob mir das gestickte Bild im Hintergrund sooo gut gefällt. Aber das Mädchen mit dem grauen Faltenrock und der schwarzen Strumpfhose sieht irgendwie cool aus! Es ist eines der Bilder, das in meinem Ordner "schöne Fotos" gelandet ist. Ich bin fasziniert. Es ist, als wäre das Bild eine Sequenz aus einem Roman. Nein, eher einer Kurzgeschichte. 50er Jahre, Mädchen alleine in NY, fühlt sich fremd, wohnt in kleinem uralten 1-Zimmer Miniappartment, ein Schmetterling vor dem Fenster ist ihr einziger Freund, folgt irgendwann vor lauter Einsamkeit Schmetterling in den Park und trifft ihre große Liebe.
Hm, ob ich wohl ein wenig Heimweh habe? Mag sein. Ob ich wohl mal nach New York möchte? Ganz bestimmt!

Das gestickte Bild heißt übrigens "Butterfly Garden", wurde 1985 (!) von Maria Russ gestickt und wird 2011 von Vera Vague verkauft.

Sonntag, 6. März 2011

Efeu mit Wurzeln


Die floralen und zierlichen Illustrationen von GollyBard sehen so leicht aus, dass wir uns gefragt haben, ob GollyBard sie für uns wohl auf opales Papier drucken würde. Dann könnten wir sie ans Fenster hängen und vom Frühling träumen.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Oooooh, ist die nicht schön?


So eine hübsche, nostalgische Kaffee-und-Kuchen Girlande haben wir ja noch nie gesehen. Da kann man Omas Obstkuchen (Sahne, Liebchen?) förmlich durch die Fotos "riechen". elizajane höre bloß nicht auf zu häkeln, wir hätten da bald einen Geburtstag zu feiern!

Dienstag, 22. Februar 2011

Subjektive Wahrnehmung nennt man das wohl.



Seit wir im Land der langen weißen Wolke waren, sehe ich immer mehr schöne und interessante Dinge aus Neuseeland. Kein Wunder, es trotzt ja dort nur so vor "craft" & "hand-made". Überall gibt es kleine Läden mit ausgefallenen Designs, Cafés, die heimische Künstler ausstellen und jede Menge Buchläden. (Angeblich hat NZ eine Buchhandlung pro 7500 Einwohner. Das sind mehr Buchläden pro Kopf als in jedem anderen Land auf der Welt!). Auf der Buchliste stehen deshalb:
1. The Whale Rider (Witi Ihemaera)
2. Unter dem Tagmond (Keri Hulme)
3. Loving Ways (Maurice Gee)

Hier zu sehen sind übrigens die Photoketten von Black Swan Design (schöner Name!). Ich mag besonders die Kette mit dem Farn. Sie erinnert mich an längst vergangene Spaziergänge. Als wir noch Kinder waren und Regentage im Wald ein Riesenabenteuer.

Apropos Spaziergänge! Die Schuhe von den Schwestern Sarah Busby and Cate King sind super hübsch und handgemacht! Besonders toll finden wir, dass whywho sie ihre Schuhe weltweit umsonst versendet.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Schwebende Blumen, Teil 2


Was für eine simple und doch so ausgefallene Idee! Hängetöpfe in Miniatur. Zum Umhängen! Wir haben gerade nochmal Colleen's etzy shop gecheckt und leider festgestellt, daß die letzte Kette verkauft wurde... schnief... Hoffentlich stockt sie ihren Shop bald wieder auf. Es wäre doch einfach zu schade unserer Umwelt nicht auf diese Weise ein wenig mehr Sauerstoff zukommen zu lassen. Colleen schlägt außerdem vor, Blumen beim spazierengehen zu pflücken und in die Kette zu pflanzen. Finden wir auch ganz weit vorne. Das wäre dann ja so ähnlich wie Blumenpressen - nur in lebendig.

Blumige Grüße,
Birthe und Andrea

Montag, 14. Februar 2011

Valentine's Day...


...gaaanz große Sache hier in Australien. Dieses Jahr hatte ich aber überhaupt keine Lust auf Rot und Rosen und dachte mir, sag's durch die Calla! Also habe ich ihm letzte Woche eine Calla auf die Arbeit geschickt (sollte ich erwähnen, daß ihm das überaus peinlich gegenüber seinen Arbeitkollegen war?)... Heute morgen gab es dann die Auflösung. In Form von Calla-Herzkarten, die ich überall im Haus verteilt habe. In der Küche klebt sogar ein A3 Poster. Zur Sicherheit. Damit er auch ganz sicher weiß, das ich ihm gegenüber nicht ganz abgeneigt bin. ;-) In diesem Sinne, Happy Valentine!

Andrea

Für die Herzkarten habe ich übrigens die Calla-Seite aus dem gelben Heftchen benutzt und "verherztformt".

Freitag, 11. Februar 2011

Schwebende Blumen, Teil 1



Diesen schwer anmutenden Blumenhängetöpfen aus den 70er und 80er Jahren können wir ja nicht besonders viel abgewinnen. Dafür aber umso mehr dieser ganz wunderbaren Idee von den Jungs (und Mädels?) von String Garden aus den Niederlanden. Ist das nicht eine großartige Sache? Fast frei schwebende Blumen mit eigener kleinen Kugelrasenfläche! Und das Beste: (kleiner Tusch) Es gibt eine Anleitung auf ihrer facebook-Seite!!!
Es stellt sich nur noch die Frage: Sollen wir jetzt schon zum Floristen gehen und uns mit blumigen Zutaten eindecken oder lieber doch auf mehr Auswahl im Frühling warten. Hm, schwierig. Sehr schwierig.

Blumige Grüße,
Birthe und Andrea

Mittwoch, 2. Februar 2011

Land der langen weißen Wolke


Als die Polynesier sich aufmachten neues Land zu entdecken, sahen sie lange, lange nichts anderes als Wasser. Was sie wahrscheinlich nicht besonders überrascht hat, da sie ja eh im Kanu saßen und explorermäßig unterwegs waren. Irgendwann aber erspähten sie diese große weiße Wolke mit sonderlicher Formation am Horizont. Je näher sie kamen, umso klarer wurde ihnen: Hey Leute, das hier ist keine Wolke, das ist eine echt große Insel mit echt vielen Bergen und noch mehr Schnee oben drauf.
Knapp 800 Jahre, die Entdeckung der zweiten Insel und ein paar handfeste "Bandenkriege" später, ist dieses Land eher unter dem Namen "Neuseeland" bekannt. Aber ich glaube, ich halte es mit den Māori. "Land der weißen Wolke" klingt irgendwie poetischer.

Und falls uns jemand den Namen dieser wunderschönen dunklen Blume sagen kann, wären wir ihm sehr verbunden. (2. Foto von unten, rechte Spalte) Daniel, du vielleicht?